Einwendung gegen den Ausbau der A643

Der Landesbetrieb Mobilität plant im Auftrag und auf Weisung der Bundesrepublik Deutschlan den 6 streifigen Ausbau der A643.

Dieser Ausbau bringt große Gefahren für die europaweit einzigartige Natur des Mainzer Sandes und im Folgenden auch für den Lennebergwald mit sich.

Auf Weisung des Bundes muss der Ausbau 6 streifig erfolgen, obwohl es Alternativen gibt. Diese Alternativen sind dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen gewachsen und können auch in finanzieller Hinsicht überzeugen.

Bocksriemenzunge – Bild: jürgen Weidmann

Die Alternativen wie die vom Bündnis „Nix in den Mainzer Sand setzen“ vorgeschlagene 4+ 2 Lösung mit zeitweiliger Freigabe der Standstreifen, Flüsterasphalt und Tempo 80 verringern die Eingriffe in den Mainzer Sand und den Lennebergwald erheblich. Eine weiträumige Änderung des Lebensbedingungen und Verschandelung des Landschaftsbildes im Mainzer Sand durch eine bis zu acht Meter hohe Lärmschutzwand kann unterbleiben. Ebenso der Kahlschlag entlang der Autobahn im Lennebergwald in dem ca 800 Bäumen gefällt werden müssten und der komplette Waldrand ökologisch gestört würde.

Jeder der Bedenken gegen die aktuellen Planungen hat uns sich davon betroffen fühlt kann sich bis zum 11. Oktober 2019 mit einer schriftlichen Einwendung dagegen wehren.

Sand-Strohblume Bild: Jürgen Weidmann

In der Einwendung muss klar gemacht werden wie der Einwender von der Planung betroffen ist. Diese Betroffenheit kann vielfältig sein. In unserer Mustereinwendung (Word Formular PDF Formular) haben wir Gründe genannt, die für Jeden gelten können. Gerne können Sie dies verwenden. Noch besser ist es jedoch, wenn Sie persönliche Gründe für die Betroffenheit anführen.

Im unseren Musterbausteinen haben wir merhere Themen aufgegriffen, die gegen die vorliegenden Planungen sprechen.

Diese können Sie gerne ganz oder teilweise übernehmen. Sie können auch einen komplett eigene Einwendung schreiben oder eigene Gründe mit unseren Vorschlägen kombinieren. Eine eigenständige Einwendung ist sicher eindrucksvoller als eine reine Übernahme unserer Texte. Aber auch eine Übernahme der Einwendungsbausteine ist machtvolles Zeichen, dass Sie die geplante Naturzerstörung nicht akzeptieren.

Die Einwendungsbausteine können Sie in die Texte der Mustereinwendungen, die wir als

zur Verfügung stellen einfügen.

Salomon-Siegel Bild:Jürgen Weidmann

Bitte sendet Euere Einwendungen direkt an die angegebene Adresse oder an:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
Hindenburgplatz 3
D-55118 Mainz

Dort sammeln wir die Einwendungen und übergeben Sie dann an die Stadt Mainz.