Gefahren für den Mainzer Sand : 


 

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderte sich der Steppencharakter des Mainzer Sandes grundlegend:

Die immer schwerer werdenden Militärfahrzeuge ebneten viele Dünen ein und zerstörten Teile der Vegetation; die obstbauliche Nutzung, der Bau der Autobahn und die angrenzende Bebauung zerteilten den ursprünglichen `Großen Sand` und engten ihn unzumutbar ein. Hinzu kommt der hohe Besucherdruck durch die nahen Wohngebiete. Die Exkremente der Hunde und der `Saure Regen` verändern den kalkhaltigen Boden und damit die ursprüngliche Vegetation.


 
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Panzerspuren im Mainzer Sand
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Panzerspuren im Mainzer Sand
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Panzerspuren am "Dreigemarkeberg"
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Vandalismus im Mainzer Sand

 

Die häufig anzutreffenden Kaninchen im NSG Mainzer Sand haben sich mittlerweile, mangels natürlicher Feinde, sehr stark vermehrt und verursachen starke Fraßschäden, vor allem bei den selteneren Arten wie Küchenschelle, Nadelröschen und der Sand-Radmelde

Eine weitere große Gefahr entsteht durch den geplanten Umbau der A 643, die den Mainzer Sand zerschneidet. Flächenverluste und eine Reihe indirekter Schäden drohen durch diese Planung. Dagegen engagiert sich der Arbeitskreis Umwelt Mombach im Rahmen des Bündnis "Nix in den (Mainzer) Sand setzen". Mehr Informationen zu diesem Thema finden auch auf unseren Seiten zur A 643.

Deshalb sammeln wir Unterschriften zum Schutz der einzigartigen Natur im Mainzer Sand und in Lennebergwald. Machen Sie mit unterstützen Sie unseren Aufruf entweder online oder mit Ihrer Unterschrift. Bitte werben Sie auch bei Ihren Freunden und Bekannten für den Aufruf.

 

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