Aktion 3 2006

Pflege der Stromtalwiesen in Nieder-Ingelheim

30.09.06

Auch in diesem Jahr unterstützten wir die Rheinische Naturforschende Gesellschaft wieder bei der Pflege ihrer Flächen in Nieder-Ingelheim.

Als weitere Helfer waren die Mitglieder der Naturschutzgruppe Ingelheim und Schüler des Gutenberg Gymnasiums mit von der Partie.

Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) und das niedrige Veilchen (Viola pumila), zwei der besonders schützenswerten Arten des Gebietes –
Bilder: Maren Scheer

An den Vortagen waren die Flächen bereits gemäht worden. An diesem Samstag galt es nun das Mähgut zusammenzurechen und zu Haufen aufzubauen. Zur Begeisterung der Schüler hat sich ein toter Apfelbaum als günstiger Deponieplatz erwiesen. Er sieht nach der Pflegeaktion immer aus wie ein großer Urzeitelefant.

Viele der Schüler waren mit großem Engagement bei der Sache, ebenso wie die ehrenamtlichen Helfer aus den Naturschutzvereinen.

Das Schnittgut wird zusammengerecht; nur so können wir die Flächen ausmagern – Bilder: Jürgen Weidmann

Unsere Pflegemaßnahme dient besonders dem Schutz von Iris sibirica (sibirische Schwertlilie) und Viola pumila (niedriges Veilchen). Ihre Bestände haben sich in den betreuten Bereichen schon erheblich vergrößert. Beide Arten stehen auf der Roten Liste und gelten in Rheinland-Pfalz als stark gefährdet. Auch viele andere Arten der Stromtalwiesen konnten schon wieder nachgewiesen werden, oder ihre Bestände ausweiten. Ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere Arbeit Früchte trägt.

Leider konnten die Arbeiten an diesem Vormittag nicht fertig gestellt werden, so dass die Mitglieder der Naturschutzgruppe Ingelheim noch einen weiteren Pflegeeinsatz leisten mussten, um den Erfolg der Maßnahme auch in diesem Jahr sicherzustellen.

Große Schnittguthaufen entstehen – Bilder: Jürgen Weidmann