Aktion 2 2016

 

Gemeinsame Aktion im Mainzer Sand – 03.02.2016

Unser Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Mainzer Sand am kühlen und leicht nebligen Morgen des 03. Februar war eine gemeinsame Aktion mit der RNG, der GNOR, dem Gutenberg-Gymnasium und dem Schloss-Gymnasium.Diese jährliche gemeinsame Aktion mit vielen Helfern der oben genannten Gruppen startete früh, damit wir bis zur Mittagszeit die verschiedenen Flächen im gesamten Gebiet des Mainzer Sandes von unerwünschtem Bewuchs befreien konnten.

Der Schwerpunkt des Einsatzes lag ein weiteres Mal auf der Eindämmung der Verbuschung im westlichen Teil des Geländes, nach einer kurzen Einweisung des Biotopbetreuers Hans-Jürgen Dechent verteilten sich die einzelnen Arbeitsgruppen auf das Gelände.

Die hartnäckigen Wurzelgeflechte wurden mit Hacke und Muskelkraft herausgelöst, damit an den buschfreien Stellen wieder die seltenen Sandpflanzen gedeihen können.

Auf den Kuppen der Dünen wurden das Moos bekämpft. Durch den hohen Nährstoffeintrag aus der Luft kann es sich im Gebiet verbreiten. Es verschließt großflächig die freien Sande auf denen sich nur die Pionierpflanzen des Mainzer Sande ansiedeln können. So konnten wir Lebensräume für die besonders seltenen Arten des Mainzer Sandes bewahren.

 

Diese Maßnahme haben wir auch exemplarisch den Mainzer Kandidaten für den Landtag vorgestellt. Sie waren auf unsere Einladung zur Biotoppflege gekommen um mehr über den Mainzer Sand, unsere Maßnahmen zu seinem Schutz und über das ehrenamtliche Engagement zu erfahren. Unserem Ruf waren u.a. die Finanzministerin des Landes Doris Ahnen (SPD), der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Daniel Köbler, der Landtagsabgeordnete Johannes Klomann (SPD), die Landtagskandidatin Frau Dagmar Wolf-Rammensee von der ÖDP, sowie die Mombacher Ortsvorsteherin Eleonore Lossen-Geißler gefolgt.

Unser Vorsitzender Jürgen Weidmann informierte über die verschiedenen Problemfelder durch Besucherdruck, unerwünschte Düngung durch Hundekot und die drohende Verkleinerung des einzigartigen Naturschutzgebiets durch den Ausbau der A 634.

Er forderte die Politiker u.a. dazu auf, sich für eine bessere Finanzierung der Pflege des Mainzer Sandes und anderer Naturschutzgebiete einzusetzen. Dies wie die Forderung nach einem schonenden Ausbau der A 643, der Eingriffe in den Mainzer Sand vermeidet, fand die Zustimmung der Landespolitiker.